– Unzulässige Informationsbeeinflussung und Desinformation, die von fremden Mächten verbreitet werden, stellen eine Bedrohung für unsere demokratischen Gesellschaften dar. Es geht darum, gegenseitiges Misstrauen zu säen, sagte Maria Malmer Stenergard anlässlich der Unterzeichnung.
Gemäß einer Pressemitteilung des schwedischen Außenministeriums (Utrikesdepartementet, UD) ist das Abkommen Teil der internationalen Bemühungen Schwedens zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegen Desinformation und ergänzt die Zusammenarbeit innerhalb der EU, der nordischen Länder sowie des G7 Rapid Response Mechanism.
US-Botschafter Erik Ramanathan betonte auf X (ehemals Twitter) die Bedeutung der Zusammenarbeit zum Schutz demokratischer Werte.
– Wir freuen uns, ein Memorandum of Understanding mit Schweden zu unterzeichnen, um unsere wichtige Arbeit zur Bekämpfung ausländischer Desinformation und bösartiger Einflussnahme zu stärken. Vielen Dank, Ministerin Malmer Stenergard, für Ihre Zusammenarbeit. Diese Kooperation verstärkt unser gemeinsames Engagement als NATO-Verbündete zum Schutz demokratischer Werte, schrieb er in einem Beitrag am Nachmittag.
Das Abkommen umfasst fünf Schlüsselbereiche: die Entwicklung nationaler Strategien und Governance-Strukturen, die Stärkung technischer und personeller Kapazitäten, die Unterstützung der Zivilgesellschaft, freier Medien und der Wissenschaft sowie die Zusammenarbeit innerhalb multilateraler Organisationen zur Förderung gemeinsamer Maßnahmen gegen Informationsbeeinflussung.

