Schweden und die USA haben die Übung Archipelago Endeavour 2026 begonnen, mit Schwerpunkt auf Sanitätswesen und dem Umgang mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Bedrohungen (CBRN). Die Übung findet im Stockholmer Schärengarten (Schweden) und in Umeå (Nordschweden) bis zum 10. September statt.
Es ist das achte Mal, dass das US Marine Corps gemeinsam mit dem Stockholmer Amphibienregiment im Rahmen von Archipelago Endeavour übt. Die diesjährige Übung läuft vom 24. August bis zum 10. September auf militärischen Stützpunkten und in Übungsgebieten im Stockholmer Schärengarten sowie am Schutzzentrum der schwedischen Gesamtverteidigung (Totalförsvarets skyddscentrum) in Umeå.
"Dieses Jahr üben wir gezielter spezifische Fähigkeiten als in den Vorjahren. Ziel der Übung ist der Wissens- und Erfahrungsaustausch im Bereich chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Bedrohungen (CBRN) sowie im Sanitätswesen", sagt Verwalter Niklas Wistedt, Übungsleiter von Archipelago Endeavour 2026, in einer Pressemitteilung der schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten).
Die Übung findet im Rahmen der Verteidigungszusammenarbeit zwischen Schweden und den USA sowie des Defence Cooperation Agreement (DCA) statt. Ziel ist unter anderem, die Fähigkeit zum gemeinsamen Einsatz im Schärengebiet weiterzuentwickeln und die Interoperabilität zwischen den beteiligten Verbänden zu stärken.

