Frankreich und Schweden hielten am 23. April ihr erstes Treffen der Nuclear Steering Group in Paris ab, wie sowohl die schwedische als auch die französische Regierung mitteilen.

Das Treffen findet vor dem Hintergrund der Rede zur französischen Nukleardoktrin statt, die Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am 2. März auf der Île Longue hielt. Darin kündigte er bilaterale strategische Dialoge mit europäischen Partnerländern an, mit dem Ziel, ein Konzept für eine vorausschauende Abschreckung zu entwickeln.

Laut der gemeinsamen Erklärung wurde nun eine Roadmap für die weitere Arbeit festgelegt. Beide Länder bekräftigen zugleich ihren Anspruch auf ein stärkeres, sichereres und besser verteidigtes Europa, so die Erklärungen der Regierungen.

NDS (Nordic Defence Sector) hat zuvor berichtet, dass sowohl Schweden als auch Dänemark einen Nukleardialog mit Frankreich geführt haben. Dies wurde auch in einer gemeinsamen Erklärung des schwedischen Ministerpräsidenten Ulf Kristersson und der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen im März 2026 bestätigt.

Schweden und Dänemark hätten zugestimmt, einen solchen Dialog mit Frankreich aufzunehmen, um zu besprechen, wie sie gemeinsam zur Stärkung der gemeinsamen Abschreckung im nuklearen Bereich beitragen können, schrieben die beiden Regierungschefs damals.