Die schwedische Fortifikationsverket (Schwedische Befestigungsbehörde) hat gemeinsam mit dem norwegischen Forsvarsbygg und dem finnischen Försvarsfastigheter (Finnische Verteidigungsliegenschaften) eine Absichtserklärung über eine vertiefte Zusammenarbeit unterzeichnet. Das Abkommen, das auf Svalbard unterzeichnet wurde, zielt darauf ab, die Zusammenarbeit unter anderem in den Bereichen Fortifikation, Gastlandunterstützung, Nachhaltigkeit und Forschung zu stärken.

– Dies ist ein wichtiges Signal, dass die drei Länder das Tempo unserer Zusammenarbeit erhöhen müssen. In dem Maße, in dem sowohl Schweden als auch Finnland NATO-Mitglieder wurden, ist die Frage noch aktueller geworden, sagt Maria Bredberg Pettersson, Generaldirektorin der Fortifikationsverket, in einer Pressemitteilung der Behörde.

Die Zusammenarbeit umfasst unter anderem die gemeinsame Planung der Gastlandunterstützung für NATO-Partner – eine Frage, die an Bedeutung gewonnen hat, da Finnland, Schweden und Norwegen voraussichtlich derselben regionalen NATO-Struktur angehören werden.

– Es gibt bereits eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit. Der NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens sowie die umfangreichen Investitionen in die Verteidigungsinfrastruktur in allen drei Ländern haben die Zusammenarbeit noch wichtiger gemacht, sagt Matias Warsta, Leiter von Försvarsfastigheter, in einer Pressemitteilung der finnischen Behörde.

Die Parteien werden Erfahrungen durch gemeinsame Treffen, Konferenzen und Testaktivitäten austauschen. Die trilaterale Zusammenarbeit ist auch Teil des breiteren nordisch-baltischen Verteidigungsliegenschaftsnetzwerks, an dem alle nordischen und baltischen Länder mit Ausnahme Islands teilnehmen.