Anna Modin, Strategin bei der schwedischen Verkehrsbehörde (Trafikverket), schreibt in einem Beitrag auf dem Schifffahrtsblog bei Sjöfartstidningen, dass dieser Satellit neue Technologie mit sich führt, um die Kommunikation mit Schiffen, die auf den Weltmeeren verkehren, zu erneuern. Das Projekt wird unter anderem durch das Schifffahrtsportfolio der schwedischen Verkehrsbehörde (Trafikverket) finanziert und gipfelt im November, wenn der Start geplant ist.
– Saabs Fokus liegt auf Innovation und fortschrittlicher Spitzentechnologie. Durch die Nutzung der Raumfahrtdomäne können wir bestehende Produkte in unserem Portfolio stärken und verbessern. Der Satellitenstart ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Engagement im Weltraum und zeigt, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern vorhandene Technologie von Saab nutzen können, um neue einzigartige Weltraumanwendungen zu schaffen, sagt Christian Hedelin, Strategiechef bei Saab, in der Pressemitteilung.
Da immer mehr Schiffe die Meere befahren, wird das AIS (Automatisches Identifikationssystem) auf eine neue Technologie namens VDES (VHF Data Exchange System – VHF-Datenaustauschsystem) aufgerüstet. Mit VDES wird die Kapazität erheblich steigen, und es wird die Möglichkeit einer sicheren Zwei-Wege-Kommunikation über Satelliten geben, was eine globale Reichweite ermöglicht – im Gegensatz zu heutigen Systemen, die auf die küstennahe Kommunikation beschränkt sind, schreibt Saab.
– Dieser Testsatellit wird einen Proof-of-Concept für eine weltraumgestützte Kapazität liefern, die die VDES-Reichweite von der Küste auf jeden Punkt auf See ausweiten und das, was derzeit ein überwiegend küstenbasiertes System ist, in ein globales maritimes System umwandeln wird. VDES wird die maritime Sicherheit erhöhen und zu einer grüneren Schifffahrtsindustrie beitragen, was das Leben auf der Erde verbessern wird, sagt AAC Clyde Space-CEO Luis Gomes in einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 7. September.

