Der schwedische Oberbefehlshaber Michael Claesson hat den ukrainischen Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj besucht. Bei dem Treffen erörterten die Kollegen Schwedens fortgesetzte Unterstützung für die Ukraine, während Michael Claesson gleichzeitig über die operative Lage entlang der Frontlinie informiert wurde. Dies schreibt Oleksandr Syrskyj in sozialen Medien, unter anderem auf Facebook.

– Ich hatte ein inhaltsreiches Treffen mit dem schwedischen Oberbefehlshaber, General Michael Claesson. Der Besuch des schwedischen Kollegen ist ein Signal dafür, dass die Partnerschaft mit der Ukraine für Schweden eine strategische Priorität bleibt, schreibt Syrskyj.

Beim Treffen dankte Syrskyj dem schwedischen König, der Regierung und dem schwedischen Volk für die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine und ihrer Streitkräfte. Der ukrainische Oberbefehlshaber betonte zudem die Dankbarkeit für das 21. Unterstützungspaket, das unter anderem Luftverteidigungssysteme und Langstreckenfähigkeiten umfasst.

Syrskyj erwähnt auch Schwedens Beteiligung an Initiativen, die auf die weitere Entwicklung der ukrainischen Fähigkeiten in einer Reihe von Bereichen hinarbeiten.

– Stockholm bleibt zudem ein engagierter Teilnehmer in Koalitionen zur Entwicklung der ukrainischen Luftwaffe, der Seestreitkräfte, unbemannter Systeme, Panzerfahrzeuge, Minenräumung und Informationstechnologie. Ein solches schwedisches Engagement ist wichtig, um die gemeinsamen Anstrengungen der Partner zu bündeln und Russland zum Frieden zu zwingen.

Claesson besuchte Syrskyj bereits im Februar des vergangenen Jahres in Kiew (Kyjiw), worüber NDS berichtet hat.

Darüber hinaus wurde Claesson über die Lage entlang der 1.200 Kilometer langen Frontlinie sowie über den anhaltenden Bedarf der ukrainischen Streitkräfte informiert, sowohl hinsichtlich Waffen als auch militärischer Ausrüstung. Abschließend erwähnt Syrskyj die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen der Ukraine, Europa und der NATO (North Atlantic Treaty Organization).

– Ich brachte die Überzeugung zum Ausdruck, dass eine fruchtbare militärische Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der NATO, hier in der Ukraine, den Grundstein für eine neue Sicherheitsarchitektur für ganz Europa legt, schreibt Syrskyj.