Finnlands Präsident Alexander Stubb und NATO-Generalsekretär Mark Rutte betonten bei einem Treffen in Brüssel, dass Finnlands NATO-Integration planmäßig voranschreitet. Der Schwerpunkt liegt auf der Stärkung im Norden, mit einer neuen Führungsstruktur und fortgesetzter Unterstützung für die Ukraine.
Bei einem Besuch im NATO-Hauptquartier in Brüssel am 17. November betonten Finnlands Präsident Alexander Stubb und NATO-Generalsekretär Mark Rutte die Bedeutung der fortgesetzten Unterstützung für die Ukraine sowie einer verstärkten militärischen Präsenz in Nordeuropa.
– Russland glaubt, uns durch fortgesetzte Bombardierungen aufhalten zu können. Das ist falsch. Wir werden die Ukraine weiterhin sowohl militärisch als auch wirtschaftlich unterstützen, sagte Präsident Stubb gemäß einer Pressemitteilung des Präsidialamtes.
Der Präsident gab außerdem an, dass Finnlands Integration in die NATO plangemäß verläuft, mit zwei zentralen Elementen: dem neuen Landstreitkräftekommando in Mikkeli (Südostfinnland), dem Multi-Corps Land Component Command, das nun seinen Betrieb aufgenommen hat, sowie den vorgeschobenen NATO-Landstreitkräften (Forward Land Forces, FLF) in Finnland, die ihre Übungstätigkeit fortsetzen.
Laut NATO unterstreicht dies Finnlands „praktisches Sicherheitsdenken" und seinen starken Beitrag zur Verteidigungsallianz, unter anderem beim Schutz von Unterwasserinfrastruktur, der Luftraumüberwachung und Weltraumfähigkeiten.
– Finnland kann auf seine NATO-Verbündeten zählen, sagte Mark Rutte auf der gemeinsamen Pressekonferenz.
Rutte hob auch Finnlands jüngsten Beitrag zur Ukraine durch ein neues Paket in Höhe von 100 Millionen Euro im Rahmen der PURL-Initiative hervor, in Zusammenarbeit mit nordischen und baltischen Verbündeten.

