Die norwegische Verteidigungsbaubehörde Forsvarsbygg hat einen Vertrag mit SR Entreprenør AS über den Bau einer neuen Radaranlage auf dem Skykula in der Gemeinde Bjerkreim (Südwestnorwegen) abgeschlossen. Der Vertragswert beläuft sich auf 124 Millionen norwegische Kronen einschließlich Mehrwertsteuer.

Forsvarsbygg teilt in einer Pressemitteilung mit, dass SR Entreprenør AS, ein im Landkreis Rogaland (Südwestnorwegen) ansässiges Unternehmen, die Ausschreibung gegen mehrere Bieter gewonnen hat. Der Vertrag umfasst den Bau der Radaranlage sowie Straßen- und Geländearbeiten. Darüber hinaus soll eine Garage etwa 10 Kilometer von der Anlage entfernt, entlang der Zufahrtsstraße, errichtet werden.

Forsvarsbygg plant den Baubeginn für Juni 2026. Die Arbeiten sollen im Herbst fortgesetzt werden, solange es die Witterungsbedingungen erlauben, und die Anlage soll im Jahr 2028 fertiggestellt werden.

„Die Radaranlagen werden an Standorten mit anspruchsvollen klimatischen Bedingungen errichtet, was bedeutet, dass wir pro Jahr nur ein Fenster von wenigen Monaten für den Bau haben. Wir arbeiten in der Winterhälfte an Planung und Vertragsabschlüssen, damit wir bereit sind, wenn die Witterungsbedingungen es zulassen", sagt Ylva Sneve, Projektleiterin bei Forsvarsbygg, in der Pressemitteilung.

Forsvarsbygg gibt an, dass das Projekt über einen eigenen Umweltplan mit Richtlinien unter anderem für Einrichtung, Transport, Geländeeingriffe, Abfallwirtschaft und Massenhandhabung verfügt.

Die Radaranlage auf dem Skykula ist eine von insgesamt elf Radaranlagen, die Forsvarsbygg bis 2030 errichten soll. Der Auftrag folgt einem Beschluss des norwegischen Parlaments (Stortinget) zur Ablösung bestehender Radaranlagen durch neue Technologie. Forsvarsmateriell, die norwegische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial, ist Gesamtprojektleiter und verantwortlich für die Technologiebeschaffung. Die norwegische Luftwaffe (Luftforsvaret) wird die Nutzer der Anlagen sein.