Die Neuigkeit wurde während eines Besuchs im Schutzraum des Katarinaberget in Stockholm (Schweden) vorgestellt. Anwesend waren unter anderem der Oppositionsstadtrat der Stadt Stockholm, Dennis Wedin, Anders Kindberg, Immobiliendirektor und Leiter des Immobilienamts der Stadt Stockholm. Darüber hinaus nahm auch Freddy Jönsson Hanberg, Vorsitzender der Totalförsvarsstiftelsen (Stiftung für Gesamtverteidigung), teil.
– Es ist äußerst wichtig und dringend, wie Carl-Oskar Bohlin sagt, zu verstehen, wie schnell sich die internationale Lage verschlechtert. Man kann nicht warten, Maßnahmen dieser Art müssen jetzt eingeleitet werden. Ich freue mich auf weitere ähnliche Schnellpfad-Investitionen in die Versorgungssicherheit, Cybersicherheit und Kriegsmedizin im kommenden Jahr, schreibt Freddy Jönsson Hanberg in einem Beitrag auf LinkedIn.
In einer Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums heißt es, dass die Regierung eine Investition in bestehende Schutzräume für dringend erforderlich hält und einen Zuschuss von 100 Millionen Schwedischen Kronen ab 2024 an die Behörde für Zivil- und Katastrophenschutz (MSB – Myndigheten för samhällsskydd och beredskap) vorschlägt, für die weitere Aufrüstung und Modernisierung von Schutzräumen. Die Investition in bestehende Schutzräume ist ein Mittel, um die Fähigkeit zum Schutz der Zivilbevölkerung rasch zu erhöhen.
Die Regierung schlägt im Haushaltsentwurf einen Zuschuss von 40 Millionen Schwedischen Kronen an die MSB vor, um die Fähigkeit des kommunalen Rettungsdienstes zu stärken, bei erhöhter Bereitschaft und im Kriegsfall zu handeln. Zusammen mit den bereits im Gesamtverteidigungsbeschluss (Totalförsvarsproposition) 2020 bereitgestellten Mitteln für Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst ergibt sich damit eine Gesamtinvestition von 120 Millionen Schwedischen Kronen in den kommunalen Rettungsdienst im Jahr 2024, so das Verteidigungsministerium.

