Slagelse (Dänemark) wurde zur Veteranenkommune des Jahres 2025 ernannt – für seine langfristige Arbeit bei der Entwicklung von Unterstützungsmaßnahmen für ehemalige Auslandseinsatzkräfte und ihre Angehörigen.
Laut einer Pressemitteilung des dänischen Verteidigungsministeriums wurde Slagelse der Preis für ein „vedvarende og solidt engagement" (dauerhaftes und solides Engagement) in Veteranenfragen verliehen. Die Auszeichnung wurde von Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen überreicht.
– Die Gemeinde Slagelse hat durch ein dauerhaftes und starkes Engagement eine anerkennungswürdige Veteranenarbeit mit Fokus auf Weiterentwicklung aufgebaut und ist daher ein würdiger Gewinner des Preises, sagt Troels Lund Poulsen in der Pressemitteilung.
Der Vorsitzende des Gemeinderats, Knud Vincents, nahm den Preis entgegen und hob die Tradition der Gemeinde als Verteidigungsstandort hervor – unter anderem mit dem Gardehusarregiment und der Marinebasis Korsør (Flådestation Korsør, südwestlich von Slagelse gelegen). Er verwies zudem auf die Bedeutung eines seit 2010 tätigen Veteranenkoordinators sowie die Einrichtung des Veteranenheims Seeland (Veteranhjem Sjælland).
– Dieser Titel macht uns stolz und verpflichtet uns, unsere Unterstützung für ehemalige Auslandseinsatzkräfte weiter auszubauen und zu erweitern, sagt Knud Vincents in derselben Pressemitteilung.
Der Preis „Veteranenkommune des Jahres" wurde 2021 ins Leben gerufen und wurde zuvor den Gemeinden Randers, Kopenhagen (København), Varde und Aarhus (Århus) verliehen. Der Preis besteht aus einer Wanderskulptur, die aus Metall eines verschrotteten gepanzerten Fahrzeugs gefertigt wurde – hergestellt von Veteranen auf Fünen (Fyn) gemeinsam mit Lehrern und Schülern der Syddansk Erhvervsskole (Süddänische Berufsschule).

