Eine Delegation der Schwedischen Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV) und der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) ist diese Woche nach Frankreich gereist, um an einer Übergabezeremonie teilzunehmen, die die Abschlusslieferung des Helikopter 14 markiert. Der letzte von insgesamt 18 Hubschraubern ist vom Typ 14F, der zur U-Boot-Jagd eingesetzt werden kann. Nun steht eine mehrtägige Flugreise von Frankreich nach Schweden bevor, bei der die beiden Behörden eine Lieferungskontrolle durchführen werden, bevor der Hubschrauber in die Kriegsorganisation der Schwedischen Streitkräfte eingegliedert werden kann, laut einer Pressemitteilung der FMV.

– Das Kooperationsprojekt rund um den Helikopter 14 ist ein multinationales Entwicklungsprojekt, das unter anderem darauf abzielt, gemeinsame technische Lösungen und Supportleistungen sowie Kostenteilung zu erreichen. Es lässt sich als eine Verlängerung der FMV im Bereich Beschaffung und Vertragsabschluss betrachten, sagt Lena Matz, Verbindungsverantwortliche in Frankreich bei der FMV, in der Pressemitteilung.

Die FMV hat bereits sämtliche landgestützten Hubschrauber, bezeichnet als HKP 14E, geliefert, die sich somit vom seegestützten Modell HKP 14F unterscheiden. Laut der Website der Schwedischen Streitkräfte verfügt das seegestützte Modell über Ausrüstung wie Sonar und Radar, wodurch es zur U-Boot-Jagd eingesetzt werden kann. Im vergangenen Jahr wurden mehrere Hubschrauber nach Schweden geliefert.

– Diese Zeremonie markiert das Ende des Modifizierungsprozesses, der seit mehreren Jahren andauert und bei dem wir die Hubschrauber – sowohl die Landversionen als auch diese maritime Version – auf die volle operative Fähigkeit aufrüsten, die die Schwedischen Streitkräfte bestellt haben, sagt Brigadegeneral Lars Helmrich, Leiter für Luft- und Raumfahrtmaterial bei der FMV.