SES Group etabliert durch seine Tochtergesellschaft SES Integration eine Niederlassung in Östersund (Nordschweden). Das Unternehmen wird truppennahe Instandhaltung und Produktionskapazitäten für Verteidigungsmaterial bereitstellen, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt.

Der Kommunalratsvorsitzende (KSO) von Östersund, Niklas Daoson (S), betrachtet die Ansiedlung als eine Win-win-Situation.

– Die Investition, die SES Group in Östersund tätigt, kommt allen zugute. Der Region werden weitere Arbeitsplätze hinzugefügt, und dies wird ein wichtiger Teil unseres weiteren Wachstums. Darüber hinaus fördert die Ansiedlung von SES ein Netzwerk anderer lokaler Industrien. Wir sind stolz auf unseren Beitrag zu einem sichereren Schweden und Europa, sagt er in der Pressemitteilung.

SES ist bereits in Finnland und Norwegen tätig, mit Aufgaben in der operativen Instandhaltung und Materialversorgung der jeweiligen Streitkräfte. Die norwegische Tochtergesellschaft Ritek AS schloss im Frühjahr einen Vertrag mit BAE Systems zur Produktion von zwei neuen Varianten des Schützenpanzers CV90 (Combat Vehicle 90) für die schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten).

– Der NATO-Korridor ist eine wichtige Region, die wesentlich zu Frieden und Sicherheit in Europa beiträgt. Durch die Niederlassung in Östersund positioniert sich die SES-Gruppe mitten in diesem strategisch bedeutsamen Korridor. Gemeinsam mit Ritek AS und Conlog Oy entsteht ein starkes Bündnis, und es wird ein nordischer Support-Hub mit lokalen Anpassungen sowie nordischer Integration geschaffen, sagt Sverker Göranson, ehemaliger Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte (Överbefälhavare) und heute leitender Berater der SES Group.

Ola Lundqvist, Geschäftsführer der SES Group, erklärt, dass sie fest entschlossen sind, einen Beitrag zu Östersund zu leisten.

– Wir sind begeistert von unserer Präsenz in Östersund und davon, Teil einer Region von so strategisch wichtiger Bedeutung zu sein. Unser Ziel ist es, innovative, flexible und hochwertige Lösungen anzubieten, die der Region sowie unseren Kunden und Partnern zugutekommen werden, sagt Ola Lundqvist.