Ende August führen das zweite Amphibienbataillon der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) und das United States Marine Corps (USMC) die Übung Archipelago Endeavor (AE 23) durch. Die Übung findet zum fünften Mal seit 2018 statt und wird im Rahmen der Absichtserklärung durchgeführt, die 2016 auf politischer Ebene zwischen Schweden und den USA unterzeichnet wurde. AE 23 umfasst knapp 150 amerikanische Soldaten und Offiziere, von denen viele bereits früher teilgenommen haben, wie aus einer Pressemitteilung der Schwedischen Streitkräfte hervorgeht.

– Einige der Ankommenden habe ich bereits getroffen, sowohl Offiziere als auch Spezialisten und Soldaten, was unglaublich schön ist. Es erleichtert die Zusammenarbeit erheblich, wenn man bereits miteinander gearbeitet hat. Wir knüpfen dort an, wo wir zuletzt aufgehört haben, und entwickeln uns gemeinsam weiter, sagt Sergeant Virtanen, Bekämpfungsleiter beim zweiten Amphibienbataillon, gegenüber den Schwedischen Streitkräften.

Die Übung dauert drei Wochen und beginnt damit, dass die amerikanischen Soldaten den schwedischen Soldaten unter anderem das mitgebrachte Material vorführen, bevor die Amerikaner anschließend das schwedische Material kennenlernen. Danach bilden sie sich gegenseitig an den Waffensystemen aus, bevor die nächste Phase der Übung beginnt.

– Die amerikanischen Marineinfanteristen sind in ihrem Handeln sehr vorwärtsgewandt. Sie wollen ihren Dienst mehr als gerne ausführen und dies mit Nachdruck tun. Das ist interessant und lehrreich mitzuerleben. Sie sind unglaublich neugierig auf alles, egal ob es sich um militärische Aktivitäten oder die Kultur hier in Schweden handelt. Sie finden es auch etwas amüsant, dass wir das Robot 17-System tragen, anstatt es auf einem Hubschrauber zu montieren, sagt Sergeant Virtanen gegenüber der Behörde.


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