Die Chefin der Schwedischen Sicherheitspolizei (Säpo), Charlotte von Essen, warnte heute auf der Reichskonferenz von Folk och Försvar (Volksverteidigung) in Sälen (Zentralschweden) davor, dass Schweden verstärkter russischer Spionageaktivität ausgesetzt werden könnte. Laut Säpo ist die schwedische Infrastruktur besonders gefährdet, und von Essen appelliert an erhöhte Wachsamkeit. Der Grund für die zunehmende Spionageaktivität wird mit der verschlechterten internationalen Sicherheitslage in Verbindung gebracht. Von Essen fordert besondere Aufmerksamkeit in drei verschiedenen Sektoren: Telekommunikation, Stromversorgung und Transport von kritischem Material. Die Säpo hat ihre Arbeit zur Bekämpfung der zunehmenden Bedrohung durch russische Geheimdienstaktivitäten intensiviert.
Von Essen erklärt, dass die Säpo daran arbeite, weitere Spionagefälle zu verhindern, und dass diese Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Militärischen Nachrichten- und Sicherheitsdienst (MUST – Militära underrättelse- och säkerhetstjänsten) erfolge. Sie betont jedoch, dass man niemals garantieren könne, dass keine weiteren Fälle eintreten werden.
Der Link führt zum YouTube-Kanal von Folk och Försvar.