Saab investiert 11,1 Millionen Euro, um einen Eigentumsanteil von 10 Prozent an dem in Paris ansässigen Verteidigungstechnologieunternehmen Comand AI zu erwerben. Die Investition soll die Entwicklung KI-basierter Führungs- und Führungsunterstützungssysteme stärken.

Laut der Pressemitteilung von Saab (schwedischer Rüstungskonzern) sollen die KI-basierten Planungslösungen und technischen Kompetenzen von Comand AI in die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit von Saab integriert werden. Ziel ist es, die Führungs- und Kontrollsysteme (C2) sowie die C5ISR-Fähigkeiten (Command, Control, Communications, Computers, Cyber, Intelligence, Surveillance and Reconnaissance) des Unternehmens weiterzuentwickeln, zu denen unter anderem GlobalEye und laufende Initiativen im Bereich domänenübergreifendes C2 gehören.

„C5ISR-Systeme sind für moderne domänenübergreifende Operationen von entscheidender Bedeutung, und fortschrittliche KI ist eine wesentliche Voraussetzung für künftige Fähigkeiten. Durch unsere Zusammenarbeit mit Comand AI stärken wir die Entwicklung der C2- und C5ISR-Kapazitäten von Saab und verbinden dabei schwedische Verteidigungskompetenz mit französischer KI-Innovation. Die Zusammenarbeit unterstreicht zudem den Wert einer europäischen Kooperation zur Förderung langfristiger Sicherheit", sagt Carl-Johan Bergholm, Leiter des Saab-Geschäftsbereichs Surveillance, in einer Pressemitteilung.

Saab erklärt, dass die Investition die Zusammenarbeit des Unternehmens mit der französischen Verteidigungsindustrie und dem Innovationssektor stärken soll. Das Geschäft steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden.