Der Journalist Sebastian Dahlström übernimmt als Chefredakteur der Truppenzeitung der Nylands Brigade, Fanbäraren. Mit einem Hintergrund bei Svenska Yle und einem eigenen Produktionsunternehmen freut er sich nun darauf, wieder Kontakt zur Brigade aufzunehmen, wo er selbst seinen Wehrdienst absolvierte.
Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie?
Den größten Teil meines Berufslebens habe ich als Nachrichtenjournalist bei Svenska Yle gearbeitet, vor allem im Bereich Radiojournalismus. Seit einigen Jahren betreibe ich mein eigenes Produktionsunternehmen, in dem ich als freiberuflicher Journalist, Grafiker und Illustrator tätig bin. Meine Ausbildung schloss ich als Magister der Politikwissenschaften an der Universität Helsinki ab.
Warum haben Sie sich entschieden, im Verteidigungssektor zu arbeiten?
Die Nylands Brigade ist eine der bedeutenden finnlandschwedischen Institutionen, und Fanbäraren war jahrzehntelang ein Fenster zur Tätigkeit der Brigade, in dem sich die Streitkräfte, die freiwillige Verteidigungsarbeit und der Alltag des Wehrdienstes begegnen. Es ist eine Ehre, diese traditionsreiche Zeitung verwalten zu dürfen.
Was hat Sie dazu bewogen, die Rolle als Chefredakteur von Fanbäraren anzunehmen?
Als ich gefragt wurde, ob ich Chefredakteur von Fanbäraren werden möchte, sah ich dies als Chance, wieder Kontakt zur Nylands Brigade aufzunehmen, wo ich selbst im Jahr 2000 als Wehrpflichtiger diente und danach an Wiederholungsübungen teilnahm. Die Brigade befindet sich in meiner Heimatstadt Raseborg (Südfinnland) und ist ein wichtiges Element der Stadt. Es wird spannend sein, die Tätigkeit der Brigade durch Fanbäraren näher zu verfolgen, und ich freue mich besonders darauf, mit den Wehrpflichtigen zusammenzuarbeiten, die einen Teil des Zeitungsinhalts gestalten.
Was umfasst Ihre neue Position?
Fanbäraren, die viermal jährlich erscheint, wird von der Nylands Brigads Gille (einem Traditionsverband der Nylands Brigade) finanziert. Der Inhalt wird von Vertretern des Vereins, Stammpersonal der Nylands Brigade, Wehrpflichtigen und dem Chefredakteur produziert. Meine Aufgabe als Chefredakteur wird es sein, sowohl Inhalte für die Zeitung zu produzieren als auch die Arbeit für jede Ausgabe zu koordinieren.
Was steht in den nächsten sechs Monaten ganz oben auf Ihrer Agenda?
Mich in die Arbeitsabläufe rund um Fanbäraren einzuarbeiten und mich weiter in die Tätigkeit der Nylands Brigade zu vertiefen. Neben meiner Arbeit als Chefredakteur werde ich auch weiterhin andere Aufträge als freiberuflicher Journalist und Illustrator übernehmen.

