Die Neuigkeit wurde von Minister für Zivilverteidigung Carl-Oskar Bohlin und Infrastruktur- und Wohnungsbauminister Andreas Carlson auf einer gemeinsamen Pressekonferenz auf Gotland vorgestellt.
- Die heutige Hafenlösung entspricht nicht den Anforderungen, die wir in einer verschlechterten sicherheitspolitischen Lage sehen. Ein Reservehafen ist von großer Bedeutung, nicht nur für gotländische und nationale Bedürfnisse, sondern auch in einem internationalen Kontext, da Schweden die NATO-Mitgliedschaft erlangt hat, sagt Minister für Zivilverteidigung Carl-Oskar Bohlin in der Pressemitteilung des Ministeriums.
Die Schwedische Verkehrsverwaltung (Trafikverket) wird beauftragt, die Voraussetzungen zu analysieren und die Kosten für eine Reservehafenkapazität zum Hafen Visby auf Gotland zu bewerten. Bei der Durchführung des Auftrags soll Trafikverket Rücksprache halten mit der Schwedischen Seeschifffahrtsverwaltung (Sjöfartsverket), den Schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten), der Schwedischen Fortifikationsverwaltung (Fortifikationsverket), der Kreisverwaltung Gotland (Länsstyrelsen), der Gemeinde Gotland sowie der Zivil- und Katastrophenschutzbehörde (MSB – Myndigheten för samhällsskydd och beredskap), und darüber hinaus Stellungnahmen von weiteren Interessenträgern der Schifffahrt einholen. Trafikverket soll den Auftrag spätestens am 30. November 2023 vorlegen.
- Die Menschen, die auf Gotland leben und arbeiten, sind darauf angewiesen, dass der Hafen in Visby das ganze Jahr über zugänglich ist, und es gibt derzeit keine gute Alternative, falls dieser nicht genutzt werden kann. Das ist eine unbefriedigende Einschränkung, nicht zuletzt aus Bereitschaftsgründen und damit gesellschaftlich wichtige Tätigkeiten im Zusammenhang mit Gotland aufrechterhalten werden können, sagt Infrastruktur- und Wohnungsbauminister Andreas Carlson.
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