Die Produktion von zwei neuen Arbeitsfahrzeugen, die die maritimen Fähigkeiten der schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) stärken sollen, hat begonnen. Die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV, Försvarets materielverk) nahm kürzlich an einer Zeremonie auf der spanischen Werft Astilleros Armon teil, wo das erste Schiff nun Gestalt angenommen hat, schreibt die Behörde in einer Pressemitteilung.
In einer symbolischen Zeremonie, der sogenannten "Start of Steel Cutting", wurde die Produktion des ersten Arbeitsschiffs in der Anlage von Astilleros Armon in Jarrio, Spanien, eingeleitet. Die Arbeitsschiffe sind Teil der laufenden Modernisierungsinitiative der FMV für die maritimen Ressourcen der schwedischen Streitkräfte und werden die HMS Pelikanen sowie die HMS Furusund ersetzen. Die Schiffe sollen verbesserte Logistik, Torpedobergung, Unterwasserarbeiten und Taucheinsätze ermöglichen. Die Lieferungen sind für die Jahre 2027 und 2028 geplant.
„Die Produktion läuft nun an, was natürlich ein großer und aufregender Schritt im Projekt ist", sagt Susanne Nordman, Projektleiterin bei der FMV, in der Pressemitteilung.
Die neuen Schiffe werden von Astilleros Armon Vigo AS gebaut und messen 50 Meter in der Länge, mit einer Breite von 11 Metern und einem Gesamtgewicht von 1.000 Tonnen. Ziel ist es, den schwedischen Streitkräften moderne Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um die übrigen Marineverbände effektiv zu unterstützen. Das Projekt ist auch Teil einer umfassenderen Initiative, die neue Hafenschlepper und Versorgungsschiffe für den Unterhaltsdienst der Marine umfasst.
Die FMV schloss den Vertrag mit Astilleros Armon im März 2024 ab, eine Vereinbarung, die eine bedeutende Investition in Schwedens maritime Verteidigung darstellt. Die Zusammenarbeit spiegelt auch das anhaltende Vertrauen in spanische Werften wider, die bereits früher ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt haben, Schiffe für ähnliche Zwecke zu liefern.
Nach der Lieferung werden die Schiffe in die maritimen Basisbataillone und Militärstützpunkte integriert, um eine hohe Verfügbarkeit und operative Einsatzfähigkeit zu gewährleisten. Die neue Generation von Arbeitsfahrzeugen ist ein Schritt zur Modernisierung der schwedischen Marineinfrastruktur und zur langfristigen Sicherung der Nachhaltigkeit im Verteidigungssektor.

