Die finnischen Unternehmen Patria und Valmet Automotive haben einen mehrjährigen Vertrag über die Herstellung von Panzerwagen in Valmet Automotives Werk in Uusikaupunki (Nystad, Westfinnland) unterzeichnet, mit einer geplanten Kapazität von mehreren Hundert Fahrzeugen pro Jahr.

Patria gibt an, dass der Vertrag auf einem Technologietransferabkommen aufbaut, das im Dezember 2025 unterzeichnet wurde, und dass die Zusammenarbeit die Herstellung von Patria-6x6-Fahrzeugen betrifft. Der kommerzielle Wert des Vertrags wird nicht veröffentlicht.

Jussi Järvinen, stellvertretender Geschäftsführer für Protected Mobility bei Patria, kommentiert den Vertrag:

Der Technologietransfer war ein zentraler Bestandteil des Erfolgs von Patria, und diese Erweiterung bietet eine enorme Skalierbarkeit, sagt er laut der Pressemitteilung von Patria.

Patria gibt an, dass die Zusammenarbeit rund 240 Arbeitsplätze pro 100 Fahrzeuge schafft, wenn das finnische Zulieferernetzwerk einbezogen wird. Durch den Technologietransfer wird Kompetenz in der Panzerwagenfertigung an ausgewählte Partner weitergegeben, was laut dem Unternehmen die Versorgungssicherheit verbessert und die nationale Industrie stärkt.

Pasi Rannus, Geschäftsführer von Valmet Automotive, sagt in der Pressemitteilung:

Dieser Vertrag stärkt die Zusammenarbeit und sichert unseren Platz im finnischen und europäischen Verteidigungssektor, mit voller Kapazität voraussichtlich Anfang 2027.