Oberbefehlshaber Michael Claesson besuchte am Donnerstag den schwedischen Flugverband auf dem Stützpunkt Malbork in Polen, wo Schweden gemeinsam mit Großbritannien an der NATO-Luftraumüberwachungsmission Enhanced Air Policing teilnimmt.

Das schwedische Kontingent, der 21. Expeditionary Air Wing, ist seit dem Frühjahr vor Ort und ist Teil der laufenden NATO-Arbeit zur Stärkung der Überwachung und des Schutzes des Luftraums in Osteuropa. Der Verband besteht aus Piloten, Fluglotsen, Technikern, Verbindungspersonal und anderen Schlüsselfunktionen.

– Es ist wertvoll, das schwedische Personal vor Ort zu treffen und zu sehen, wie gut sie in einem multinationalen Umfeld zusammenarbeiten. Dies ist ein klares Beispiel dafür, wie wir gemeinsam Sicherheit innerhalb der NATO aufbauen, sagt Oberbefehlshaber (ÖB) Michael Claesson in einer Erklärung der schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten).

Während des Besuchs erhielt der Oberbefehlshaber eine Lageorientierung durch Kontingentführer Anders Gustafsson und traf Personal des schwedischen Verbands. Der aktuelle Rotationszeitraum hat mehrere scharfe Einsätze umfasst, bei denen schwedische und britische Kampfflugzeuge vom Typ Gripen bzw. Typhoon schnell aufgestiegen sind, um russische Luftaktivitäten in der Nähe des NATO-Luftraums über dem Ostseeraum zu markieren oder zu identifizieren.

– Unsere Präsenz hier stärkt nicht nur die Abschreckungsfähigkeit des Bündnisses, sondern auch unsere eigene. Das ist ein doppelter Effekt, auf den wir stolz sein sollten, sagt Michael Claesson.