Die norwegische Regierung hat dem Storting (norwegisches Parlament) einen Vorschlag zur Erweiterung des laufenden U-Boot-Programms um zwei zusätzliche U-Boote vorgelegt, wie aus einer Pressemitteilung der norwegischen Regierung hervorgeht.
Der Vorschlag sieht vor, dass Norwegen zusätzlich zu den bereits bei der deutschen thyssenkrupp Marine Systems (tkMS) bestellten vier U-Booten insgesamt sechs neue U-Boote beschaffen soll. Zwei der bereits bestellten U-Boote befinden sich derzeit im Bau, und das erste soll 2029 an die norwegische Marine geliefert werden.
– U-Boote sind von zentraler Bedeutung für die Verteidigung unseres Landes. Sie sind unverzichtbar für die Überwachung und Abschreckung in unseren Nahbereichen, sagt Verteidigungsminister Tore O. Sandvik in der Pressemitteilung.
Die Regierung schlägt vor, den Kostenrahmen für das U-Boot-Programm um 46 Milliarden norwegische Kronen zu erweitern. Die Kostensteigerung wird mit steigenden Preisen für Verteidigungsmaterial, dem Bedarf an zusätzlichen Waffensystemen und Modernisierungen sowie Anpassungen aufgrund von Wechselkursentwicklungen begründet. Norwegen kofinanziert zudem eine neue Produktionslinie in Deutschland, um einen schnelleren Bau zu ermöglichen.
– Es ist eine teure Investition, aber auch eine wichtige Investition in die Sicherheit Norwegens in einer unruhigen Zeit, sagt Sandvik.
Hinweis: Der Artikel wurde am 23. Dezember 2025 aktualisiert, um die Kosten zu präzisieren.

