Forsvarsmateriell (FMA), die norwegische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial, hat einen neuen Vertrag mit Equipnor über die Lieferung des Gefechtswestensystems M22 abgeschlossen. Der Vertrag läuft bis 2031 und umfasst 1,5 Milliarden norwegische Kronen.

– Mit diesem Rahmenvertrag schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Streitkräfte mehr neue Gefechtswestensysteme beschaffen können, die unsere Soldaten schützen, sagt Gro Jære, Direktorin der FMA.

Der Vertrag gilt ab Februar 2026 und läuft fünf Jahre, mit einer Option auf Verlängerung um weitere fünf Jahre. Laut einer Pressemitteilung der FMA soll das System langfristig ältere Ausrüstung wie die Schutzweste M07 und die Gefechtsweste M10 ersetzen.

Das M22-System wurde von Equipnor, einem Unternehmen der NFM-Gruppe, in Zusammenarbeit mit der FMA und dem FFI (Forsvarets forskningsinstitutt – Norwegisches Verteidigungsforschungsinstitut) entwickelt. Der Entwicklungsschwerpunkt lag laut Pressemitteilung auf Gewicht, Funktionalität und Passform für sowohl Männer als auch Frauen.

Das System ist so konstruiert, dass einzelne Komponenten – beispielsweise Schnallen und Clips – bei Verschleiß ausgetauscht werden können. Dies wird von der FMA als ressourcenschonend sowohl für die Streitkräfte als auch für die Umwelt bewertet.