Forsvarsmateriell (norwegische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial) hat einen strategischen Rahmenvertrag mit Accenture über Dienstleistungsintegration für den Verteidigungssektor abgeschlossen. Der Vertrag hat ein Volumen von bis zu 600 Millionen norwegischen Kronen über sieben Jahre und soll den Aufbau einer neuen Kapazität beim Cyberforsvaret (norwegische Cyberverteidigung) unterstützen (Forsvarsmateriell).
Ziel ist es, die digitale Infrastruktur zu stärken und eine ganzheitliche Lösung für IKT-Unterstützung (Informations- und Kommunikationstechnologie) sicherzustellen, die laut Forsvarsmateriell die operative Effizienz steigern, Steuerung und Kontrolle verbessern sowie die Zusammenarbeit im Verteidigungssektor fördern soll.
– Die Investition in die Etablierung von Dienstleistungsintegration als Kapazität beim Cyberforsvaret ist strategisch und wichtig. Der Startschuss für eine spannende Veränderungsreise fällt jetzt, sagt Eiliv Ofigsbø, Leiter der IKT-Kapazitäten bei Forsvarsmateriell.
Accenture wird strategischer Partner und soll mit Fachkompetenz zur Entwicklung einer skalierbaren Funktion beitragen. Dies umfasst unter anderem die Optimierung von Dienstleistungsportfolios, die kontinuierliche Verbesserung von IKT-Diensten sowie die Einführung von Steuerungsmodellen und standardisierten Prozessen.
– Wir freuen uns, Accenture als strategischen Partner für dieses wichtige Engagement an Bord zu haben, sagt Generalmajor Halvor Johansen, Chef des Cyberforsvaret.
Für Accenture bedeutet der Vertrag eine Stärkung der Rolle des Unternehmens als Berater im öffentlichen Sektor. – Wir sind stolz darauf, das Vertrauen zu erhalten, das Cyberforsvaret bei dieser wichtigen Arbeit zu unterstützen, sagt Cato Haugland, nordischer Verteidigungsverantwortlicher bei Accenture.
Der erste Abruf aus dem Vertrag hat einen Wert von rund 20 Millionen norwegischen Kronen und betrifft das Etablierungsprojekt für die Kapazität beim Cyberforsvaret.

