Forsvarets sanitet (FSAN, der Sanitätsdienst der norwegischen Streitkräfte) hat kürzlich ukrainisches medizinisches Personal im Rahmen des Rehabilitationskrankenhauses ausgebildet, das Norwegen durch die Operation Renovator unterstützt. Die Ausbildung konzentrierte sich auf ein modernes Röntgengerät, das nun gespendet wird, um die diagnostischen Kapazitäten des Krankenhauses zu stärken.

– Dieses Röntgengerät verleiht dem Rehabilitationskrankenhaus moderne diagnostische Kapazitäten, und die Ausbildung des Personals gewährleistet, dass die Ausrüstung vom ersten Tag an in Betrieb genommen werden kann, sagt Tomas Beck, Leiter der Landkapazitäten bei Forsvarsmateriell (FMA, der norwegischen Behörde für Verteidigungsmaterial).

Während ihres Aufenthalts in Norwegen absolvierten die ukrainischen Teilnehmer sowohl Vorlesungen als auch praktische Übungen, laut der Pressemitteilung der norwegischen Streitkräfte (Forsvaret). Der Besuch fand hauptsächlich im Sunnaas-Krankenhaus statt, um Einblicke in die norwegische Organisation komplexer Rehabilitation zu gewinnen. Die spezifische Ausbildung an der Röntgenausrüstung wurde im Radiumhospitalet durchgeführt.

Die während der Ausbildung verwendete Ausrüstung ist vom gleichen Typ wie die, die in Kürze an die Ukraine geliefert wird. Forsvarsmateriell (FMA) ist für die Beschaffung und Anpassung des Materials für das Rehabilitationszentrum verantwortlich.

Die Spende ist Teil der Operation Renovator, eines NATO-geführten Einsatzes, an dem Norwegen gemeinsam mit unter anderem Schweden und Großbritannien dazu beiträgt, die ukrainische Fähigkeit zur Behandlung verwundeter Soldaten aufzubauen. Die Zusammenarbeit umfasst neben FSAN und FMA auch Forsvarsbygg (die norwegische Behörde für Verteidigungsinfrastruktur) für die Infrastrukturunterstützung.

– Ich bin sehr zufrieden damit, dass wir sowohl die Ausbildung als auch die Beschaffung des Röntgengeräts für das Personal und das Rehabilitationskrankenhaus in der Ukraine erfolgreich abgeschlossen haben. Ich bin auch beeindruckt davon, wie schnell sie ihre medizinischen Dienste weiterentwickeln und wie effektiv sie neue Kompetenzen aufnehmen, sagt Brigadegeneral Petter Iversen, Leiter von FSAN.