Die norwegische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial Forsvarsmateriell hat vier K9-Artilleriegeschütze und acht K10-Munitionsfahrzeuge vom südkoreanischen Lieferanten Hanwha Aerospace an die Hæren (norwegisches Heer) übergeben. Damit ist der Aufbau der Artillerie in der Brigade Nord abgeschlossen, teilt die Behörde in einer Pressemitteilung mit.
Das System, das unter der Bezeichnung VIDAR bekannt ist, umfasst bereits 24 K9 und sechs K10, die seit 2019 geliefert wurden. Die K9 ist ein kettengetriebenes Artilleriesystem mit einem 155-mm-Geschütz und einer Reichweite von über 40 Kilometern, während das K10-Fahrzeug zur Munitionsversorgung der Geschütze eingesetzt wird.
– In enger Zusammenarbeit mit der Hæren und dem Lieferanten Hanwha Aerospace haben wir schnell weiteres gleichartiges Material beschafft, um die Kampfkraft und Durchhaltefähigkeit der Struktur zu stärken. Dies ist eine Methode, die der Sektor in größerem Umfang nutzen sollte, um die Verteidigungssatsung erfolgreich umzusetzen, sagt Tomas Beck, Leiter der Land- und Gemeinschaftskapazitäten bei Forsvarsmateriell.
Laut dem Kommandeur der Hæren, Lars Lervik, bedeutet die Verstärkung, dass die Artillerie der Brigade nun vollständig ist.
– Die Übergabe von vier neuen Artilleriegeschützen vom Typ K9 und acht K10-Munitionsfahrzeugen schließt den Aufbau der Artillerie in der Brigade Nord ab. Dies stärkt die Einsatzbereitschaft und erhöht die Durchhaltefähigkeit im Gefecht, sagt er.
Das Zusammenspiel zwischen K9 und K10 ermöglicht die Munitionsnachversorgung im Gelände, was laut Forsvarsmateriell die Verwundbarkeit im Vergleich zum Transport über exponierte Straßen verringert.

