Der erste Tag begann mit Diskussionen über die nordische Wettbewerbsfähigkeit, an denen auch Vertreter der Wirtschaft teilnahmen. Die Regierungschefs unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung über die künftige Wettbewerbsfähigkeit, das Wachstum und die Sicherheit der nordischen Region.
Einer der Punkte betrifft aufkommende Technologien wie künstliche Intelligenz, mobile 5G/6G-Kommunikation und Quantentechnologie zur Steigerung der Produktivität und zur Unterstützung des grünen Wandels.
Ein weiterer Punkt unterstreicht unter anderem die Notwendigkeit, günstige Bedingungen für Investitionen in gemeinsame Verteidigungs- und Sicherheitsbelange zu schaffen. Er beleuchtet die Bedeutung einer wettbewerbsfähigen Verteidigungsindustrie für die übergeordnete Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit und fordert Finanzakteure auf, selbst auferlegte ESG-Regeln (Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien) zu überdenken, die Verteidigungsinvestitionen unmöglich machen oder erschweren.
– Um die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum der nordischen Region zu stärken, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen und Menschen grenzüberschreitend tätig sein können. Von schwedischer Seite müssen wir uns daher auf ein integriertes Nordeuropa ohne Grenzbarrieren konzentrieren. Im Kern geht es darum, dass es einfach sein soll, in den nordischen Ländern und über die Grenzen hinweg zu leben, zu studieren, zu arbeiten und Unternehmen zu führen, sagt Ministerpräsident Ulf Kristersson in einer Pressemitteilung der Staatskanzlei.
Bundeskanzler Olaf Scholz stieß im Laufe des Tages zum Treffen hinzu, und gemeinsam besuchten die Teilnehmer den Telekommunikationskonzern Ericsson für Beratungen über Sicherheitspolitik und neue Technologien.
Die sechs Regierungschefs hielten gemeinsam eine gemeinsame Pressekonferenz ab, gefolgt von einem Abendessen zur Erörterung der weiteren Unterstützung für die Ukraine.
Im weiteren Verlauf des Abends sollte beim gemeinsamen Abendessen die fortgesetzte Unterstützung für die Ukraine besprochen werden.

