Die nordischen Länder unterzeichneten am 2. September eine gemeinsame Erklärung zur Versorgungssicherheit. Die Zusammenarbeit soll den Zugang zu notwendigen Gütern und Dienstleistungen während friedenszeitlicher Krisen, sicherheitspolitischer Krisenlagen und letztlich im Kriegsfall stärken.
„Eine widerstandsfähige Gesellschaft beruht auf einer starken Versorgungssicherheit. Durch engere Zusammenarbeit stärken wir ganz Norden", sagt der schwedische Minister für zivilen Bevölkerungsschutz, Carl-Oskar Bohlin, in einer Pressemitteilung der schwedischen Regierungskanzlei.
Durch die Zusammenarbeit sollen die Länder eine koordinierte und widerstandsfähige Bereitschaft entwickeln, um Produktion, Logistik, Distribution und Handel auch während schwerer Krisen, sicherheitspolitischer Spannungen und im Krieg aufrechtzuerhalten.
Die Erklärung wurde im Rahmen des Nordic Supplies Summit unterzeichnet, einem jährlichen Treffen im nordischen Netzwerk für Versorgungssicherheit.
Versorgungssicherheit bezeichnet die Fähigkeit, während friedenszeitlicher Krisen und erhöhter Bereitschaft den Zugang zu Gütern und Dienstleistungen aufrechtzuerhalten, die für das Überleben der Bevölkerung notwendig sind. Sie soll zudem die wichtigsten gesellschaftlichen Funktionen sicherstellen und zur Fähigkeit der militärischen Verteidigung beitragen.

