Schweden stellt 6,2 Milliarden Schwedische Kronen aus seinem 18. Militärhilfepaket für diesen Zweck bereit. Die Mittel sollen zur Bereitstellung von Ausrüstung und finanzieller Unterstützung im Rahmen der Zusammenarbeit verwendet werden, schreibt die Regierung in einer Pressemitteilung nach der heutigen Kabinettssitzung.
Dänemark gab im Februar bekannt, dass es zusätzlich rund 2 Milliarden Dänische Kronen beisteuert, hauptsächlich für Munition, aber auch für den Aufbau der ukrainischen Brigade. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen betont die Bedeutung, die Ukraine in eine starke Position zu bringen und die Unterstützung so lange wie nötig fortzusetzen.
Norwegen wird die praktische Planung des Brigadeaufbaus leiten und trägt sowohl Ausrüstung als auch Soldatenausbildung bei. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre unterstreicht, dass die Unterstützung für die Widerstandsfähigkeit der Ukraine entscheidend sei und dass die norwegischen Streitkräfte bereits ukrainische Soldaten ausbilden.
In einer gemeinsamen Erklärung verurteilen die Staats- und Regierungschefs der Ukraine und der NB8-Länder die anhaltende russische Invasion und bekräftigen ihre fortgesetzte Unterstützung, einschließlich Luftverteidigung, Munition und Investitionen in die ukrainische Verteidigungsindustrie. Darüber hinaus betonen sie die Bedeutung der Integration der Ukraine in die transatlantische Gemeinschaft und einer NATO-Mitgliedschaft.

