Fast 100 Vertreter aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden versammelten sich vom 25. bis 28. August in Bodø (Norwegen), um das nordische Luftmachtkonzept weiterzuentwickeln. Die Arbeit soll die Koordination und Integration zwischen den Luftstreitkräften der Länder stärken.
Laut einer Pressemitteilung des Nato-Luftfahrtkommandos Allied Air Command fand das Treffen in Bodø sowie im neuen kombinierten Luftoperationszentrum der Nato in der Stadt, dem CAOC Bodø, statt. Die Teilnehmer arbeiteten in Fachgruppen und funktionsübergreifenden Gruppen, um Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Herausforderungen zu erörtern und Möglichkeiten für eine vertiefte Zusammenarbeit zu identifizieren.
„Die Stabsgespräche der nordischen Luftstreitkräfte sind ein wichtiges Forum für den professionellen militärischen Dialog zwischen den nordischen Ländern. Nun, da Finnland und Schweden Nato-Mitglieder sind, sind die Voraussetzungen für eine noch engere nordische Verteidigungszusammenarbeit besser als je zuvor", sagt Generalmajor Tron Strand, Kommandeur des CAOC Bodø.
Das nordische Luftmachtkonzept, Nordic Airpower Concept, bildet den Rahmen für die Zusammenarbeit. Ziel ist es, eine gemeinsame Ausrichtung dafür zu schaffen, wie die Luftstreitkräfte der Länder von ihren gemeinsamen Fähigkeiten, Kenntnissen und Erfahrungen profitieren und enger zusammenarbeiten können.
Der schwedische Brigadegeneral Jörgen Axelsson, stellvertretender Kommandeur des CAOC Bodø, erklärt, dass das Treffen sowohl die professionelle Zusammenarbeit als auch die Kontaktnetzwerke zwischen den nordischen Luftstreitkräften gestärkt habe. Laut Nato soll die fortgesetzte Integration zudem zur Bereitschaft, Abschreckung und kollektiven Verteidigung des Bündnisses in der Region beitragen.

