Das Fortifikationsverket (Schwedische Behörde für Militärische Infrastruktur) hat die erste Etappe der Renovierung und des Ausbaus des Kriegshafens in Karlskrona (südliches Schweden, Marinestützpunkt) an die Försvarsmakten (Schwedische Streitkräfte) übergeben. Der neue U-Boot-Pier ist fertiggestellt und soll größere U-Boote aufnehmen können.

Die Arbeiten begannen im Herbst 2024 und umfassen auch die Instandsetzung von Kais, die ihre technische Lebensdauer erreicht haben. Die Kais wurden für einen erhöhten Betrieb angepasst und gegen steigende Meeresspiegel klimagesichert.

„Dies ist ein sehr erfolgreiches Projekt, bei dem der Erfolgsfaktor, wie so oft, Zusammenarbeit heißt. Das Fortifikationsverket steht vor mehreren Hafenrenovierungen und wir nehmen die Erfahrungen von hier mit", sagt Ulrika Hörgren, Projektdirektorin beim Fortifikationsverket, in einer Pressemitteilung.

Das Projekt wurde ein halbes Jahr früher als geplant abgeschlossen. Laut Fortifikationsverket wurde der CO2-Fußabdruck um etwa ein Drittel reduziert, unter anderem durch reduzierten Betonverbrauch und Materialien mit geringeren Emissionen.

Auch die Arbeitssicherheit wurde verbessert, unter anderem durch die Beseitigung von Risikofaktoren beim Betanken und an den Gangways.

Die Renovierung des Kriegshafens wird nun mit weiteren Abschnitten fortgesetzt, darunter die Flottenbrücke (Flottans skeppsbro) und der Schlepperanleger (bogserbåtspiren).