Die Schwedische Behörde für Verteidigungsmaterial (FMV, Försvarets materielverk) hat zehn mobile Kurzstrecken-Radarsysteme bei Saab AB bestellt, um Schwedens Luftverteidigungsfähigkeit zu stärken. Die Systeme, die auf Saabs Giraffe-1X-Radar basieren, werden zwischen 2025 und 2027 geliefert, teilen Saab und FMV in Pressemitteilungen mit.

Die Radarsysteme umfassen Saabs Giraffe 1X sowie ein zugehöriges Führungssystem, das die Erkennung und Identifizierung von Bedrohungen wie Drohnen und eingehendem Beschuss ermöglicht. Die Bediener können das System direkt aus dem geschützten Fahrzeug heraus bedienen, ohne sich exponieren zu müssen, was die Überlebensfähigkeit erhöht, so Saab.

– Ich bin stolz, dass Schweden unser vielseitiges Bodenradar Giraffe 1X als Teil seiner Luftverteidigung integriert. Unsere Lösung wird dazu beitragen, die Luftverteidigung zu stärken und die Streitkräfte im Feld mit fortschrittlichen Fähigkeiten zur Erkennung und Identifizierung von Bedrohungen zu schützen, sagt Carl-Johan Bergholm, Leiter des Saab-Geschäftsbereichs Surveillance.

Diese Bestellung ist Teil eines dreijährigen Vertrags zwischen der FMV und Saab im Wert von rund 700 Millionen SEK (ca. 62 Millionen Euro). Die Radarsysteme werden in die bestehenden Luftverteidigungssysteme der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) integriert und auf gepanzerten SISU-GTP-Fahrzeugen montiert, die bei den Schwedischen Streitkräften als Terrängbil 24 (TGB24) bezeichnet werden, schreibt die FMV.

– Die Beschaffung des KRR (Kurzstrecken-Radarsystem, Anm. d. Red.) deckt einen lang ersehnten Bedarf an zusätzlichen Sensoren bei den Schwedischen Streitkräften. Die Montage des Radars auf einem splittersicheren SISU-Fahrzeug ist eine effektive Lösung, die zudem die Überlebensfähigkeit erhöht, sagt Christer Mellgren, Projektleiter bei der FMV.