Natos Generalsekretär Mark Rutte fordert die Verteidigungsindustrie auf, die Produktionsrate zu erhöhen und die Innovation zu beschleunigen, um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses zu stärken.
Beim Transatlantic Defense Industry Access Forum im Nato-Hauptquartier in Brüssel versammelten die USA am 10. Juni über 50 amerikanische Unternehmen zusammen mit belgischen Industrievertretern, um über die transatlantische Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie zu diskutieren.
„Wenn Sie alle mehr produzieren, wird unsere Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit stärker, und wir werden alle sicherer", sagte Rutte laut Nato.
Der Generalsekretär verwies auf den Verteidigungsinvestitionsplan über fünf Prozent des BIP, auf den sich die Bündnispartner beim Gipfeltreffen in Den Haag im vergangenen Jahr geeinigt hatten, und wies zugleich darauf hin, dass beim nächsten Nato-Gipfel in Ankara konkrete Ergebnisse vorgelegt werden müssten.
„Bargeld ist entscheidend. Aber beim Gipfeltreffen in Ankara im nächsten Monat darf es nicht nur um Geld gehen, es muss um einsatzbereite Fähigkeiten und um eine massive Aufstockung unserer Verteidigungsindustrien gehen", sagte Rutte.
Er betonte zudem, dass Investitionen in die Verteidigungsindustrie sowohl die Sicherheit als auch die Wirtschaft und die Beschäftigung stärken, und hob den Wert der transatlantischen Zusammenarbeit hervor.
„Die Schlussfolgerung ist: Davon bin ich vollkommen überzeugt, dass unsere Verteidigung am stärksten ist, wenn wir die Ideen, die Ressourcen und die Industrien kombinieren, die wir auf beiden Seiten des Atlantiks haben", sagte Rutte.


