Der Europäische Investitionsfonds (EIF) und der NATO-Innovationsfonds (NIF) haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um das langfristige Wachstum in den Verteidigungs- und Sicherheitssektoren Europas zu stärken. Die Partnerschaft zielt darauf ab, Investitionsmöglichkeiten sowie die Unterstützung für Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu verbessern, wie der NATO-Innovationsfonds in einer Pressemitteilung schreibt.

– Durch die Förderung eines regelmäßigen Dialogs und des Wissensaustauschs werden EIF und NIF eine kohärente Strategie zur Stärkung des Investitionsökosystems in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Resilienz sicherstellen, sagt Marjut Falkstedt, Leiterin des Europäischen Investitionsfonds, in der Pressemitteilung.

Das Abkommen zielt unter anderem darauf ab, Risikokapitalfonds zu ermutigen, in technologische Sektoren mit Bezug zu Verteidigung und Sicherheit zu investieren, wodurch die Finanzierungsquellen für EU-Unternehmen erweitert werden. Das Abkommen beschreibt zudem Kooperationsaktivitäten zum Wissensaustausch und zur Steigerung des Bewusstseins für das Investitionspotenzial im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich.

Laut der Pressemitteilung sollen die Parteien auch Informationen mit der EU-Kommission in Bereichen austauschen, in denen das Engagement der Kommission von Vorteil sein könnte.

– Es gibt einen starken Schwung im Bereich Deep Tech, der Innovationen zur Stärkung der europäischen Verteidigung, Sicherheit und Resilienz vorantreibt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem EIF, der EIB-Gruppe (European Investment Bank Group, Anm. d. Red.) und der Kommission, um Investitionsmöglichkeiten für europäische Unternehmen zu erschließen und den Kapazitätsaufbau für Innovationen mit doppeltem Verwendungszweck zu fördern, sagt Andrea Traversone, Managing Partner beim NATO-Innovationsfonds.

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