Natos Allied Command Transformation (ACT) hat die Task Force X-Arctic zum sogenannten Beacon Project ernannt. Das Projekt soll bis zum Sommer 2027 eine digitalisierte Mehrbereichsfähigkeit (Multidomäne) zur Lageerfassung im Nordatlantik und in der Arktis entwickeln und demonstrieren.
Laut einem Artikel von NATO ACT wird die Durchführung vom NATO Science and Technology Organization Centre for Maritime Research and Experimentation (CMRE) geleitet, während das Allied Maritime Command (MARCOM) für den operativen maritimen Rahmen verantwortlich ist. Das Projekt soll erproben, wie bemannte und unbemannte Systeme, gemeinsam genutzte Daten und interoperable Führungssysteme integriert werden können, um die maritime Lageerfassung in der Arktis zu stärken.
Die Task Force X-Arctic ist Teil des Rapid Adoption Action Plan (RAAP), der beim NATO-Gipfel in Den Haag 2025 verabschiedet wurde und die Einführung neuer Technologien in den militärischen Betrieb des Bündnisses beschleunigen soll. Laut NATO umfasst der Projektplan Interoperabilitätsübungen und arktische Tests in den Jahren 2026 und 2027, vor einer größeren Demonstrationsphase.

