Der Nordatlantikrat genehmigte am 22. Juli 2026 den gemeinsamen NATO-Finanzierungsplan für den Zeitraum 2027 bis 2031 sowie ein neues Programm zur Kraftstoffversorgungskette im Wert von 27 Milliarden Euro.
Laut einer Mitteilung der NATO (North Atlantic Treaty Organization) wird die gemeinsame Finanzierungsobergrenze des Bündnisses auf bis zu 6,5 Milliarden Euro für das Jahr 2027 angehoben. Der Finanzierungsplan umfasst die Jahre 2027 bis 2031 und zielt darauf ab, die gemeinsame Finanzierung an das erhöhte Ambitionsniveau des Bündnisses anzupassen.
Die NATO erklärt in der Mitteilung, dass der Plan "den Verbündeten ein klares und zukunftsorientiertes Bild des erwarteten Ressourcenbedarfs der NATO vermittelt und sicherstellt, dass die gemeinsame Finanzierung mit dem gestiegenen Ambitionsniveau des Bündnisses Schritt hält."
Der Rat formalisierte zudem das NATO-Programm Fuel Supply Chain Capability Programme, ein Programm zur Modernisierung von Kraftstofflagern und Verteilungsinfrastruktur. Das Programm hat ein Volumen von 27 Milliarden Euro und umfasst neue Anlagen, darunter Pipelines in den östlichen und südöstlichen Mitgliedstaaten des Bündnisses.
Die gemeinsame Finanzierung unterstützt laut NATO Fähigkeiten, die rund einer Milliarde Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen, stärkt die Abschreckung, ermöglicht Operationen und erhält die militärische Einsatzbereitschaft aufrecht. Die Finanzierung umfasst auch das NATO-Programm für Sicherheitsunterstützung und Ausbildung für die Ukraine.

