Die Stelle soll Unternehmen beispielsweise zu Produktionsumstellungen, Verwaltungsvereinfachungen sowie produkt- und dienstleistungsspezifischen Anforderungen beraten und als Einstiegspunkt für Akteure dienen, die keine natürliche Verbindung zu den Bereitschaftssektoren haben.
Carl-Oskar Bohlin (M), Minister für Zivilverteidigung, kommentiert die Entscheidung in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter):
– Während der Pandemie fehlte eine klare staatliche Anlaufstelle. [...] Das darf nicht wieder passieren. Schweden muss widerstandsfähiger gegenüber einer neuen friedenszeitlichen Krise oder im schlimmsten Fall einem Krieg werden, schreibt er und beschreibt den Auftrag als konkrete Maßnahme, um die 50 Milliarden Schwedischen Kronen, die für zivile Fähigkeiten im Gesamtverteidigungssystem (Totalförsvar) bereitgestellt wurden, in die Praxis umzusetzen.
Die Anlaufstelle wird als Netzwerk aufgebaut, um ein aktuelles Lagebild zu vermitteln und die Kommunikationswege zwischen öffentlichen und privaten Akteuren zu erleichtern.
– Ziel ist es, die Fähigkeit des öffentlichen Sektors zu stärken, den gesellschaftlichen Bedarf an versorgungskritischen Waren und Dienstleistungen zu decken, indem die Kapazitäten der Unternehmen genutzt werden, sagt Johan Dozzi von der MSB.
Die MSB soll mit der Schwedischen Agentur für Wirtschafts- und Regionalwachstum (Tillväxtverket), dem Nationalen Handelsrat (Kommerskollegium), der Beschaffungsbehörde (Upphandlingsmyndigheten) und der Schwedischen Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV – Försvarets materielverk) zusammenarbeiten sowie Erfahrungen vom Forschungsinstitut RISE einholen. Ein Zwischenbericht ist bis spätestens 30. Oktober 2025 vorzulegen, der Abschlussbericht bis zum 4. Mai 2026.

