Die Regierung hat die Behörde für Katastrophenschutz und Notfallplanung (MSB – Myndigheten för samhällsskydd och beredskap) beauftragt, Vorschläge zur Stärkung der schwedischen Zivilverteidigung für den Zeitraum 2025–2030 zu erarbeiten. Die MSB legt heute ihre Antwort in einem Bericht vor, den sie Framåtanda – en prioritering av åtgärder för att stärka det civila försvaret (Aufbruchsgeist – eine Priorisierung von Maßnahmen zur Stärkung der Zivilverteidigung) nennt. Die MSB hat drei verschiedene Investitionsniveaus vorgeschlagen – 10, 15 und 20 Milliarden Schwedische Kronen jährlich – um die Widerstandsfähigkeit des Landes im Falle eines möglichen militärischen Angriffs zu erhöhen.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, wichtige gesellschaftliche Funktionen und die Versorgung aufrechtzuerhalten, die Fähigkeit der Kommunen zur Bewältigung von Kriegssituationen zu stärken und die Nachhaltigkeit der gesellschaftlichen Funktionsausübung sicherzustellen. Die Regierung und das Reichsparlament (Riksdag) müssen nun zu diesen Vorschlägen Stellung nehmen, um Schwedens Sicherheit und Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten.

Die Generaldirektorin der MSB, Charlotte Petri Gornitzka, hat die Vorschläge zur Priorisierung der Stärkung der schwedischen Zivilverteidigung bis 2030 auch in einem Debattenbeitrag in der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter vorgestellt.

Die Maßnahmen wurden in drei Investitionsniveaus von 10, 15 bzw. 20 Milliarden Schwedischen Kronen jährlich unterteilt, um die Unterschiede in der Wirkung je nach Umfang der bereitgestellten Mittel darzustellen.

Die Unterschiede zwischen den Mittelzuweisungsebenen zeigen sich sowohl im Umfang dessen, was priorisiert werden kann, als auch in der Nachhaltigkeit, so Charlotte Petri Gornitzka.

Die Generaldirektorin betont, dass selbst auf der Ebene von 20 Milliarden Schwedischen Kronen noch gewisse Defizite im Verhältnis zum Ziel der Zivilverteidigung bestehen bleiben, dass jedoch ein besseres Gesamtbild entsteht. Sie schließt mit der Feststellung, dass substanzielle Investitionen erforderlich sind, um die Fähigkeiten zu erreichen, die die Politik bislang angestrebt hat.