Die Regierung hat beschlossen, dass die Behörde für Katastrophenschutz und Notfallplanung (MSB – Myndigheten för samhällsskydd och beredskap) und die Länsbehörden Maßnahmen planen sollen, um den Schutz der Zivilbevölkerung zu stärken. Der Beschluss wurde beim heutigen Sommerkaffee bekannt gegeben, den die Regierung jeden Donnerstag im Sommer veranstaltet.

Laut einer Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums zielt die Planung darauf ab, die Zivilbevölkerung bei erhöhter Bereitschaft und im Kriegsfall zu schützen. Maßnahmen wie die Nutzung von Schutzräumen, Evakuierung und Unterbringung können bei einem bewaffneten Angriff erforderlich werden. Ziel ist es, ein robustes System zu schaffen, das bei Bedarf aktiviert werden kann, um die Zivilbevölkerung in Krisensituationen zu schützen. Der Auftrag läuft bis zum 5. Dezember 2025.

– Russlands aggressive Kriegsführung in der Ukraine zeigt eine besondere Rücksichtslosigkeit, indem sie gezielt zivile Infrastruktur angreift. Die Lehren aus der Ukraine unterstreichen die Notwendigkeit eines gut funktionierenden Systems zum Schutz der Zivilbevölkerung in Schweden. Dieser Auftrag ist eine von mehreren Maßnahmen, die die Regierung ergreift, um diesen Schutz zu stärken, sagt der Minister für Zivilverteidigung Carl-Oskar Bohlin (M) in der Pressemitteilung.