Das dänisch-ukrainische Unternehmen Dropla Tech hat eine Investition von MITS Capital erhalten, um die Produktion von KI-basierten Systemen zur Minen- und Drohnenerkennung sowie unbemannte Bodenfahrzeuge zu skalieren. Die Investition soll auch die Integration des Unternehmens in die europäische Verteidigungsindustrie unterstützen.
Laut einer Pressemitteilung von MITS Capital werden weder der Investitionsbetrag noch die Bewertung offengelegt.
Dropla Tech entwickelt Blue Eyes Warbox, ein Edge-KI-System, das Minen, improvisierte Sprengvorrichtungen und FPV-Drohnen (First-Person-View-Drohnen) direkt in Sensordaten erkennt, ohne eine Cloud-Verbindung zu benötigen. Das System wird bereits von ukrainischen Verbänden eingesetzt und hat eine NATO-Bestandsnummer (NATO Stock Number, NSN) erhalten, was bedeutet, dass es über das standardisierte NATO-Logistiksystem beschafft werden kann. Das Unternehmen entwickelt außerdem modulare unbemannte Bodenfahrzeuge, die für verschiedene Einsatzszenarien konfiguriert werden können.
Laut MITS Capital soll die Investition genutzt werden, um die Produktionskapazität zu erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen der ukrainischen und der europäischen Verteidigungsindustrie zu stärken. Dropla Tech gibt an, dass das Ziel darin besteht, bis zu 3.000 unbemannte Bodenfahrzeuge pro Jahr produzieren zu können.
„Wir haben nicht nach Kapital gesucht. Wir haben nach Infrastruktur gesucht", sagt Viacheslav Shvaidak, Geschäftsführer und Mitgründer, in der Pressemitteilung.

