Heute wurde auf dem Marinestützpunkt Berga (südlich von Stockholm, Schweden) unter feierlichem Rahmen ein neuer Hubschrauberlandeplatz eingeweiht – 18 Jahre nachdem die Hubschrauberdivision der Marine aufgelöst wurde, wie die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) auf ihrer Website mitteilen. Der neue Landeplatz auf dem Garnisonsgelände Haninge ist ein gemeinsames Projekt der Marine und der Luftwaffe.

Bis heute mussten Hubschrauber, die mit der Marine im Großraum Stockholm übten, auf provisorischen Flächen landen, die nicht für den Hubschrauberbetrieb vorgesehen sind. Dies stellt hohe Anforderungen an die Bodenorganisation und birgt das Risiko, die umliegende Infrastruktur zu beschädigen. Mit dem neuen Landeplatz können Hubschrauber sicherer landen und zudem effektiver gesichert werden, so die Schwedischen Streitkräfte.

– Der Bedarf an einem militärischen Hubschrauberstützpunkt im Großraum Stockholm ist in den vergangenen Jahren gestiegen, nicht zuletzt aufgrund der sicherheitspolitischen Lage. Seeoperative Hubschrauber sind eine wichtige und häufig eingesetzte Ressource bei Übungen und Operationen der Marine. Der neue Landeplatz wird die gemeinsamen Übungen erleichtern und die gemeinsamen Fähigkeiten von Marine und Luftwaffe stärken, erklärt Marinekommandeurin Ewa Skoog Haslum.

– Die Marine hat ihren Bedarf an seeoperativen Hubschraubern klar formuliert, und wir verfügen über eine gut funktionierende Zusammenarbeit. Darüber hinaus erleichtert dieser Start- und Landeplatz unsere Kooperation mit anderen Behörden wie der Polizei und der Schwedischen Seeschifffahrtsbehörde (Sjöfartsverket), sagt der stellvertretende Luftwaffenchef Tommy Petersson.