Was ist Ihr beruflicher Hintergrund?
Ich habe in den letzten 20 Jahren in der Politik gearbeitet, davon die letzten acht Jahre als Reichstagsabgeordneter für die Moderaterna (die schwedische Moderate Sammlungspartei), davon über sechs Jahre als Mitglied des Verteidigungsausschusses. Während meiner Zeit im Reichstag beschäftigte ich mich vor allem mit Schwedens Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, der Entwicklung der Verteidigungsindustrie sowie der nordischen Zusammenarbeit im Nordischen Rat. Davor war ich im Investmentbanking tätig. Begonnen habe ich meine Karriere jedoch bei einem amerikanischen Softwareunternehmen, insofern ist es durchaus interessant, dass sich der Kreis nun schließt, wenn man den hohen IT-Anteil in STARKs Produkten bedenkt.
Warum haben Sie sich entschieden, im Verteidigungssektor zu arbeiten?
Verteidigungs- und Sicherheitsfragen beschäftigen mich schon seit langer Zeit, und in der heutigen Weltlage erscheinen sie wichtiger denn je. Als sich die Möglichkeit bot, diese Themen von der industriellen Seite aus weiterzuverfolgen, fühlte sich das daher sehr naheliegend an. Gereizt hat mich die Möglichkeit, an konkreten Lösungen mitzuwirken und eng mit der technologischen Entwicklung zusammenzuarbeiten, die die Sicherheit Schwedens und Europas stärkt.
Was hat Sie dazu bewogen, die Rolle als Senior Director Public Affairs mit Verantwortung für Nordeuropa und das Baltikum bei STARK anzunehmen?
Was mich vor allem gereizt hat, war die Kombination aus Menschen, Technologie und gesellschaftlichem Nutzen. STARK ist ein junges und schnell wachsendes europäisches Unternehmen mit hohen Ambitionen und einem klaren Zweck. Die Entwicklung in der Ukraine hat gezeigt, welch entscheidende Bedeutung unbemannte Systeme und neue Technologien auf dem modernen Schlachtfeld haben, und ich freue mich darauf, zur weiteren Entwicklung des Unternehmens in unserem Teil Europas beizutragen.
Was umfasst Ihre neue Position?
Ich werde die Beziehungen von STARK zu Politik, Verteidigungssektor und Wirtschaft in Nordeuropa und dem Baltikum aufbauen und weiterentwickeln. Ein wichtiger Teil wird auch darin bestehen, das Wissen über das Unternehmen zu erweitern und einen Dialog darüber zu führen, wie die Technologie von STARK zur Verteidigungsfähigkeit und industriellen Kapazität der Region beitragen kann.
Was steht in den kommenden sechs Monaten ganz oben auf Ihrer Agenda?
In der ersten Zeit geht es vor allem darum, die Organisation kennenzulernen, Partner zu treffen und langfristige Beziehungen in Nordeuropa und dem Baltikum aufzubauen. STARK ist auf vielen Märkten noch ein relativ neues Unternehmen, was zugleich große Chancen bedeutet. Ich freue mich darauf, mehr darüber zu berichten, wer wir sind, was wir gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln und wie wir künftig dazu beitragen können, die Verteidigungsfähigkeit der Region zu stärken.

