Sieben europäische Staats- und Regierungschefs haben am 6. Januar 2026 eine gemeinsame Erklärung zu Grönland veröffentlicht, die sich auf die arktische Sicherheit und die NATO konzentriert.

In der gemeinsamen Erklärung wird festgehalten, dass die arktische Sicherheit eine Priorität für Europa darstellt und dass die Region für die internationale und transatlantische Sicherheit von Bedeutung ist. Die Erklärung hält fest, dass die NATO (North Atlantic Treaty Organization) klargestellt hat, dass die Arktis eine Prioritätsregion ist und dass europäische Verbündete ihre Präsenz, ihre Aktivitäten und ihre Investitionen dort ausbauen. Im Text wird darauf hingewiesen, dass das Königreich Dänemark, einschließlich Grönlands, Teil der NATO ist.

Die Erklärung besagt, dass die Sicherheit in der Arktis gemeinsam mit den NATO-Verbündeten, einschließlich der USA, erreicht werden soll, indem die Grundsätze der UN-Charta aufrechterhalten werden, darunter Souveränität, territoriale Integrität und die Unverletzlichkeit von Grenzen. In der Erklärung wird zudem festgehalten, dass die USA ein wichtiger Partner sind – sowohl als NATO-Verbündeter als auch im Rahmen des Verteidigungsabkommens zwischen dem Königreich Dänemark und den USA aus dem Jahr 1951.

Die Erklärung hält fest, dass Grönland seinem Volk gehört und dass es Dänemark und Grönland, und nur ihnen, obliegt, Entscheidungen in Angelegenheiten zu treffen, die Dänemark und Grönland betreffen. Die Erklärung wurde unterzeichnet von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dem deutschen Bundeskanzler Merz, Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk, dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, dem britischen Premierminister Keir Starmer sowie der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen.