Der Staatsanwalt Mats Ljungqvist erklärt, dass die Hacker identifiziert wurden, jedoch keine Voraussetzungen für eine Strafverfolgung bestehen.
– Die Voruntersuchung zeigt, dass es der iranische Staat über die iranische Islamische Revolutionsgarde, IRGC, war, die einen Datenschutzverstoß bei einem schwedischen Unternehmen durchgeführt hat, das einen größeren SMS-Dienst betreibt. Durch die Ermittlungen konnten wir die Identitäten der iranischen Hacker, die den schweren Datenschutzverstoß durchgeführt haben, feststellen, sagt er in der Pressemitteilung der Schwedischen Staatsanwaltschaft.
Der Schwedische Sicherheitsdienst stellt fest, dass die Einflusskampagne von einer iranischen Cybergruppe durchgeführt wurde.
Laut Fredrik Hallström, operativer Leiter beim Schwedischen Sicherheitsdienst (Säpo), war das Ziel die Verstärkung der Polarisierung.
– Der Schwedische Sicherheitsdienst kann feststellen, dass eine Cybergruppe im Auftrag der iranischen Revolutionsgarde gehandelt hat, um eine Einflusskampagne durchzuführen. Das Ziel war unter anderem, Schweden als ein islamfeindliches Land darzustellen und Spaltung in der Gesellschaft zu erzeugen, sagt er gegenüber dem Schwedischen Sicherheitsdienst.

