Die Regierung hat die Schwedische Behörde für Zivilschutz und Katastrophenvorsorge (MSB, Myndigheten för samhällsskydd och beredskap) beauftragt, eine neue Version der Broschüre "Om krisen eller kriget kommer" ("Wenn die Krise oder der Krieg kommt") zu erstellen. Die MSB beginnt umgehend mit der Arbeit, und die Verteilung wird im Herbst erwartet. Diesmal wird die Broschüre an 4,9 Millionen Haushalte versendet, wie das Verteidigungsministerium und die MSB in Pressemitteilungen schreiben.
– Während die Arbeit der Regierung und der zuständigen Behörden zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit Schwedens fortgesetzt wird, beruht der zivile Verteidigung auch auf der Vorbereitung des Einzelnen. Eine aktualisierte Version der Broschüre wird bei dieser Aufgabe helfen, sagt der Minister für zivile Verteidigung, Carl-Oskar Bohlin, in der Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums.
– Es ist ein großer und wichtiger Auftrag für die MSB. Die Version von 2018 wurde sowohl national als auch international sehr gut aufgenommen und war für viele Menschen von Bedeutung, nicht zuletzt bei schwerwiegenden Ereignissen wie dem großangelegten Angriff Russlands auf die Ukraine. Natürlich streben wir an, dass auch diese Version eine ebenso gute Aufnahme findet und für viele nützlich wird, sagt Charlotte Petri Gornitzka, Generaldirektorin der MSB, in der Pressemitteilung der Behörde.
Im Jahr 2018 veröffentlichte die MSB die Broschüre "Om krisen eller kriget kommer". Diesmal wird die Broschüre an 4,9 Millionen Haushalte versendet. Laut MSB wird die Broschüre erneut barrierefrei gestaltet und in verschiedene Sprachen übersetzt.
– Es ist ein spannender und herausfordernder Auftrag, und wir sind bestrebt, mit den betroffenen Behörden und Organisationen so weit wie möglich im Rahmen des uns zur Verfügung stehenden Zeitplans zusammenzuarbeiten. Wir wissen, dass es ein großes Interesse an der Broschüre gibt, und es ist schön zu sehen, dass ein starkes Engagement besteht. Das zeigt, dass es sich um eine wichtige Publikation für sehr viele Menschen und Organisationen in der Gesellschaft handelt, fährt Charlotte Petri Gornitzka fort.

