Die schwedische Marine hat die Sensoren und die Seezielkanone der HMS Nyköping aktualisiert, um kleine Drohnen bekämpfen zu können. Das Schiff ist das erste der Visby-Korvetten, das diese Fähigkeit unter scharfen Bedingungen erprobt hat – mit nach eigenen Angaben sehr guten Ergebnissen.
– HMS Nyköping hat in sehr kurzer Zeit die Aufrüstung verschiedener Sensoren installiert und verifiziert. Dies hat dazu geführt, dass das Schiff seine operative Fähigkeit erhöht hat, Fahrzeuge zu orten, zu verfolgen und schließlich zu bekämpfen, die als Bedrohung für die Einheit agieren können, sagt Korvettenkapitän Hugo, Kommandant der HMS Nyköping, in einer Pressemitteilung.
Die Arbeiten wurden im Jahr 2025 durchgeführt und umfassen Aktualisierungen sowohl des Aufklärungsradars als auch der Seezielkanone. Die Seetests beinhalteten den Abschuss einer „sehr kleinen" Drohne auf eine Entfernung von mehreren Kilometern, so die schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten).
Die Aufrüstung ist eine Folge der Erfahrungen aus dem Krieg in der Ukraine, die die Bedeutung der Abwehr kleinerer Fahrzeuge verdeutlicht haben. Die Fähigkeit ergänzt bestehende elektronische Störsysteme und soll in Kürze auf weiteren Schiffstypen eingeführt werden. Das Projekt wird als eine Zusammenarbeit zwischen den schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten), der Schwedischen Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV) und der Industrie beschrieben.

