– HMS Halland hat eine Halbzeitsmodernisierung durchlaufen, bei der wir einen neuen Abschnitt hinzugefügt und das U-Boot damit um zwei Meter verlängert haben. Wir haben außerdem nahezu 200 verschiedene Komponenten und Systeme an Bord ausgetauscht, aufgerüstet und neu installiert, wodurch HMS Halland heute hochmodern ist und noch viele Jahre lang in der Ostsee und ihrem Umfeld operieren kann, sagt Ulf Pernholt, Projektleiter bei der FMV.
Die Indienststellung am 13. Februar versammelte Vertreter der Schwedischen Streitkräfte, der FMV und Saab sowie geladene Gäste unter anderem aus dem Reichstag, der Gemeinde Karlskrona sowie dem Marine Technology Centre. Die Arbeiten an HMS Halland haben fast drei Jahre in Anspruch genommen und umfassten neben der Halbzeitsmodernisierung auch eine Generalüberholung.
– Die Sicherung kritischer Unterwasserinfrastruktur und Schifffahrtswege ist heute wichtiger denn je. Die Indienststellung der HMS Halland ist ein Beleg für Saabs Fähigkeit, hochentwickelte U-Boote mit den Fähigkeiten aufzurüsten und zu liefern, die die schwedische Marine fordert, sagt Mats Wicksell, Leiter des Saab-Geschäftsbereichs Kockums.
Das U-Boot wurde mit modernisierten Systemen ausgestattet, darunter neue Sensoren und Führungssysteme sowie eine verbesserte Klimaanpassung für sowohl kalte als auch warme Gewässer. Mehr als zwanzig der Systeme sind dieselben, die auch in den neuen U-Booten der Blekinge-Klasse zum Einsatz kommen werden.
– Wir verfügen über einzigartige Fähigkeiten in der Unterwasserdimension und stellen fest, dass wir innerhalb der NATO sehr gefragt sind. Der Wille, mit uns zu üben, ist groß, und eine unserer Aufgaben ist es, unser Wissen mit den Verbündeten zu teilen, sagt Marinekommandeur Johan Norlén.
Nach der Indienststellung stehen Probefahrten auf See und Tests der neuen Systeme an, bevor HMS Halland später in diesem Jahr an die FMV übergeben und von der Marine in den operativen Dienst übernommen werden kann.

