Ab dem 1. Januar 2026 haben Reserveoffiziere mit einer zivilen Staatsstelle Anspruch auf 100 % Lohnausgleich bei militärischem Dienst in einer Kriegsverwendung, bis zu 25 Tage pro Jahr. Dies teilt der Verband der Reserveoffiziere (Förbundet Reservofficerarna) nach Abschluss der diesjährigen Tarifverhandlungen im staatlichen Sektor mit.

Laut dem Verband wurden bisher lediglich 20 Prozent des zivilen Grundgehalts während des Dienstes ausgezahlt, was nach Ansicht des Verbandes für viele Betroffene einen spürbaren Einkommensverlust bedeutet hat.

– Lohnausgleich kann darüber entscheiden, ob ein Reserveoffizier den Militärdienst leisten kann oder nicht – das wirkt sich unmittelbar auf die schwedische Verteidigungsfähigkeit aus, sagt Verbandsvorsitzender Magnus Konradsson in einer Pressemitteilung des Verbandes der Reserveoffiziere.

Er appelliert nun auch an staatliche Unternehmen, diesem Beispiel zu folgen.

– Es ist wirklich an der Zeit, dass staatseigene Unternehmen dasselbe tun. Die Verteidigung ist eine der Kernaufgaben des Staates. Alle Reserveoffiziere müssen es sich leisten können, bei den Schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten) Dienst zu leisten, sagt er.