Am 27.–28. Mai besuchte Emmanuel Chiva, Leiter der französischen Beschaffungsbehörde DGA (Direction Générale de l'Armement), Stockholm und Karlskoga (Zentralschweden), um die Zusammenarbeit im Bereich Verteidigungsmaterial mit Schweden zu erörtern und zu vertiefen. Der Delegation gehörte auch Generalleutnant Gaël Diaz de Tuesta an, wie die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV – Försvarets materielverk) in einer Pressemitteilung schreibt.

– Wir sehen nun ein wachsendes gegenseitiges Interesse an der Zusammenarbeit im Bereich Verteidigungsmaterial zwischen unseren beiden Ländern. Hier besteht Potenzial in mehreren Bereichen, da die Beschaffung von Verteidigungsmaterial zunimmt und der Koordinierungsbedarf groß ist. Nicht zuletzt, um das Wachstum der Produktionskapazität der Industrie zu fördern, sagt Generaldirektor Göran Mårtensson in der Pressemitteilung.

Die Delegation traf unter anderem Staatssekretär Peter Sandwall, FMV-Generaldirektor Göran Mårtensson sowie Vertreter der schwedischen Verteidigungsindustrie. Der Besuch umfasste Industriebesuche bei BAE Bofors, Eurenco, Nammo und Saab Dynamics in Karlskoga (Zentralschweden).

Auf LinkedIn schreibt Generalmajor Mikael Frisell, Leiter des Führungsstabes der FMV, dass Frankreich ein wichtiger Kooperationspartner im Materialbereich sei, und fährt fort:

„Die Vertiefung der Zusammenarbeit erfolgt nun gemäß der Absichtserklärung, die Präsident Macron und unser Ministerpräsident früher in diesem Frühjahr unterzeichnet haben. Es geht dabei unter anderem um Panzerabwehrfähigkeiten, Luftüberwachung und Luftverteidigung sowie die Versorgungssicherheit im Munitionsbereich. Herzlichen Dank an BAE Systems Bofors, Saab, Nammo AS und EURENCO für sehr wertvolle Gespräche und gelungene Industriebesuche in Karlskoga am zweiten Tag des Besuchs. Das kann wirklich gut für alle Beteiligten werden!"