Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Akteuren zu stärken und eine schnellere Entwicklung sowie Nutzung neuer Technologien im Verteidigungsbereich zu fördern. Besonderes Gewicht soll darauf gelegt werden, kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Testanlagen – unter anderem für Prototyptests – zu erleichtern.
Gemäß dem Regierungsbeschluss soll die Analyse auch Sicherheitserwägungen umfassen, einschließlich Hindernisse und Möglichkeiten für private Akteure bei der Nutzung verteidigungsbezogener Technikinfrastruktur. Darüber hinaus sollen die Konsequenzen beleuchtet werden, die sich ergeben, wenn militärische Organisationen zivile Anlagen nutzen.
Bereits Anfang April berichtete Försvarssektorn Nyheter darüber, dass ein neuer Regierungsauftrag in Vorbereitung sei. In dem Artikel wurde beschrieben, wie die Schwedischen Streitkräfte, FMV, FOI und RISE derzeit über eine große Anzahl von Testanlagen zur Verifikation, Übung und Evaluierung in mehreren Technikbereichen verfügen. Darunter befinden sich Schießplätze, Fahrzeugtestbahnen, Windtunnel, EMV-Labore sowie Anlagen für Cybersicherheit und elektronische Kriegführung.
Der Auftrag ist dem Verteidigungsministerium spätestens bis zum 1. November 2025 zu berichten.

