Schwedens Engagement für autonome Unterwasserroboter wird mit Unterstützung von Saab, der Schwedischen Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV) und der Königlich Technischen Hochschule (KTH) fortgesetzt. Die Forschung am Swedish Maritime Robotics Centre (SMaRC) erhält für die kommenden sieben Jahre weitere Finanzierung, wie FMV und SMaRC in Pressemitteilungen bekannt geben.

– Die FMV stellt fest, dass sich das Gebiet seit der Gründung von SMaRC weiterentwickelt hat und dass die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) und die FMV eine weiterhin starke Entwicklung im Bereich von SMaRC gemeinsam mit Industrie, Behörden und der Wissenschaft sehen. Die Entwicklung wird die schwedischen Positionen im Unterwasserbereich begünstigen und stärken. Schwedens NATO-Mitgliedschaft eröffnet SMaRC zudem neue Kooperationsmöglichkeiten. SMaRC stärkt langfristig die schwedische Unterwasserfähigkeit, sagt Per Öhrstedt, Leiter der Systemführung im Marinebereich der FMV.

SMaRC, Schwedens größte akademische Initiative im Bereich der Unterwasserrobotik, ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum. Das Zentrum bindet Partner aus Industrie, Wissenschaft und Behörden ein, um intelligente autonome Systeme zu entwickeln.

Die Forschung umfasst Bereiche wie Robotik, künstliche Intelligenz, Elektrochemie, Fahrzeugdesign, Unterwassernetzwerke und Ozeanographie. Ziel ist es, Schwedens Position im Bereich maritimer Innovation und Unterwassertechnologie zu stärken.

– Die Finanzierung wird es uns ermöglichen, unseren Fokus auf autonome Technologie und ihre Anwendungen zu intensivieren, um den Bedürfnissen unserer Partner gerecht zu werden und unser Wissen über die Meere zu erweitern. Bei SMaRC werden wir unsere Roboter weiterentwickeln, um sie autonomer und anpassungsfähiger für fortgeschrittene Operationen zu machen und sicherzustellen, dass unsere Innovationen sowohl für interne als auch externe Interessengruppen zugänglich sind, sagt Peter Sigray, Leiter von SMaRC.